Coaching & Prozessbegleitung

Für Frauen, Familien, Teams und Unternehmerinnen in Zeiten von Veränderung, Neuorientierung und Entwicklung.

Wechseljahre – Frau sein im Wandel

Traumasensible, neuroaffirmative und systemische Begleitung, um Klarheit, Entlastung und neue Orientierung zu finden.

Begleitung für Gründerinnen

Business. Biografie. Nervensystem. Für Gründerinnen, die tiefer blicken wollen.

Coaching für soziale Berufe

Professionelle Begleitung für Frauen in sozialen & pädagogischen Berufen. 

Claudia Wallisser

Wirtschaft, Familie & Leben neu verbunden. Ich begleite den Weg von innerer Abwertung hin zu einem selbstfreundlichen Blick unter die Oberfläche.

Blog

Inspiration, Wissen und Herz – Für alle, die Veränderung wagen. Von den Wundern des Nervensystems über BiografiearbeitResilienz bis hin zu kreativer Entfaltung.

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Claudia Wallisser

Claudia Wallisser

Als „eierlegende Wollmilchsau“ wurde ich einmal in einer Podcast Folge angekündigt. Stimmt das? Irgendwie schon – und auch wieder nicht.

Hallo, ich bin Claudia.

Hochsensitiv, außerhalb der Box wahrnehmend und denkend. Intuitive, Brückenbauerin, Visionärin, ehemals Frühtraumabetroffene und Traumaerforschende, neurodivergente Nervensystemforschende, Lebensforscherin, Systemerforschende, gemeinschaftsstärkende, neue Wege gehende, voller Ideen, mit Freude an Wandlung und Transformation.

Und immer mal wieder auch: innehaltend, alles hinterfragend, nachdenklich, besinnlich, am Leben, an Erwartungen und Anforderungen scheiternd und zugleich lernend, selbstfreundlich damit umzugehen, manchmal chaotisch und mit Humor.

Das sind einige meiner Facetten.

Vielleicht ist es gerade diese Vielschichtigkeit, die es braucht, um unsere eigene Komplexität nicht mehr als Last, sondern als Reichtum zu begreifen.

Zwischen Familienbetrieb, Verantwortung und Menschsein

Ich bin einerseits in der Landwirtschaft bei den Grosseltern und andererseits zwischen Maschinenhallen und dem Büro eines mittelständischen Familienbetriebs groß geworden. Schon früh habe ich erlebt, wie sich Verantwortung, hohe Anforderungen und dauerhafte Belastung anfühlen.

Später arbeitete ich in kleinen und mittelständischen Unternehmen und lernte, für unterschiedlichste Herausforderungen Lösungen zu finden. Diese Praxiserfahrung wollte ich auf ein solides Fundament stellen und absolvierte eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin (FH) mit Schwerpunkt Marketing. BWL, Recht, Volkswirtschaftslehre, Buchhaltung, Steuern, Personal, Controlling und Marketing waren die Themenfelder, die wir in zwei Jahren vertieft haben.

In dieser Zeit wurde mir klar, welche dieser Bereiche in kleinen und mittelständischen Betrieben oft unterrepräsentiert sind und welche strukturellen Probleme daraus erwachsen – insbesondere in der Mitarbeiterführung und im Controlling. Doch mir wurde auch klar: Nicht alle Probleme lassen sich allein auf organisatorischer oder wirtschaftlicher Ebene lösen. Viele Ursachen liegen tiefer.

Oft liegt unter der Oberfläche von Erfolg und Pflichtgefühl eine tiefe Sehnsucht, den harten Strukturen der Wirtschaft eine echte, menschliche Tiefe entgegenzusetzen, die dort bisher keinen Raum hatte.

Familienzeit als Forschungsreise

Mit Anfang 30 wurde ich das erste Mal Mutter. Heute bin ich Mutter von drei wunderbaren Kindern im Teenager- bis frühen Erwachsenenalter und vier weiteren Sternenkindern. Verheiratet mit einem vielseitigen, kreativen Mann, der ebenfalls in keine Schublade passt. Dazu eine Labradorhündin, die mich täglich auf Spaziergängen durch den Wald begleitet – wobei ich mitunter eher ihre Schnupperreise begleite.

Mit der Familienzeit startete meine eigentliche „Ausbildungszeit“ und Forschungsreise rund um Familie und die Frage: Was bedeutet es, einen jungen Menschen gesund durch alle Lebensphasen zu begleiten? Gleichzeitig begann mein Tieftauchgang in meine eigene Biografie. Denn meine frühen Traumaerfahrungen – prä-, perinatal und postpartal sowie rund um die Geburt – „fielen“ mir nun auf die Füße und konfrontierten mich. Eine jahrelange Forschungsreise in die Tiefen unterschiedlichster innerer und äußerer Welten begann – und endet bis heute nicht.

Vielleicht erkennst du auch bei dir, wie eng dein heutiges Tun und deine Reaktionen mit deiner eigenen Biografie verwoben sind – und spürst den Wunsch, diese Muster dort zu verändern, wo sie nicht mehr zu deinem Leben passen.

Trauma, Neurodivergenz und gesellschaftliche Strukturen

Durch meine Kinder wurde ich nicht nur mit meiner eigenen, bis dahin wenig bewussten Traumabiografie konfrontiert, sondern auch mit der Frage, wie Leben gestaltet werden müsste, damit wir potenzialentfaltend, bindungs-, bedürfnis- und werteorientiert miteinander leben können. Und auch damit, welche gesellschaftlichen Strukturen Menschen schädigen.

Bis heute erforsche ich deshalb, wie es gelingen kann und was es in unterschiedlichen Strukturen braucht, damit wir traumasensibel – auch kontextübergreifend – miteinander umgehen können. In den letzten Jahren kam neben der Arbeit mit persönlichen, transgenerationalen und kollektiven Traumata zunehmend der Fokus auf Neurodivergenz und systemische Zusammenänge hinzu: Hochsensitivität, ADHS, AuDHS, Autismus, PDA, Hochbegabung, LRS und Dyskalkulie – und die Frage, wie all dies einzeln oder in unterschiedlichen Kombinationen im Menschen wirkt und sich auf Lebensbereiche auswirkt. Neurodivergenz wird immer sichtbarer und stellt zunehmend bestehende Kita-, Schul- und Arbeitswelt-Konzepte infrage.

Es wäre ein völlig neues Erleben, wenn wir aufhörten, uns in bestehende Systeme zu pressen, und stattdessen Räume schafften, die sich nach unserem wahren Wesen richten.

Mein beruflicher Weg

Im Laufe meines Lebens kamen immer mehr Menschen zu mir und fragten um Rat – bei Familienthemen, Entwicklungsfragen rund um Kinder, Lebensphasenübergängen, Gründungen von Unternehmen und vielen weiteren Lebensthemen. 2008 begann ich Menschen und kleine Unternehmen in verschiedensten Themen als Coachin zu begleiten.

Um die Wechselwirkungen zwischen Biografie, Psyche, Nervensystem und Business-Stress noch tiefer zu verstehen, führte mich mein Weg weiter in die Bereiche Trauma, Nervensystem, Neurodivergenz, Gewaltfreie Kommunikation (GFK) sowie systemische Ansätze. 2016 wurde ich Heilpraktikerin, eingeschränkt auf das Gebiet Psychotherapie. Heute verbinde ich betriebswirtschaftliche Erfahrung mit Wissen über Nervensystem, Biografie und zwischenmenschliche Dynamiken: als Brückenbauerin zwischen Business und Mensch.

Es ist oft die Suche nach der Verbindung zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, die uns erst die ganzheitliche Antwort auf unsere drängendsten Lebensfragen gibt.

Was ich heute begleite

Nach wie vor begleite ich Frauen, Kinder und Jugendliche durch schwierige Situationen, Entwicklungsprozesse und Lebensphasenübergänge. Ebenso erarbeite ich gemeinsam mit Menschen Lösungen für Herausforderungen im Alltag, bei denen vorschnell angenommen wird, jemand sei „faul“ oder „wolle nicht“. Häufig geht es jedoch nicht um fehlenden Willen, sondern darum, dass etwas unter bestimmten inneren oder äußeren Bedingungen momentan nicht möglich ist. Dann braucht es ein tieferes Verstehen von Nervensystem, Biografie, Neurodivergenz, Stressdynamiken und passende individuelle Strategien statt Bewertung oder Beschämung.

In der Zusammenarbeit mit Unternehmen liegt mein Fokus darauf, Räume für die Entfaltung und Gesundheit der Mitarbeitenden zu schaffen. Ich begleite Führungskräfte dabei, zu verstehen, dass ein nervensystemfreundliches und wertschätzendes Umfeld die direkte Basis für Kreativität und Leistungsfähigkeit ist – Faktoren, die sich letztlich unmittelbar und nachhaltig auf das Oberziel der Gewinnmaximierung auswirken.

Für soziale Einrichtungen wie Schulen, Kitas oder Pflegeheime gestalte ich Begleitungen, die den Fokus auf das reine Sein, die Entwicklung und die Würde legen. Hier unterstütze ich dabei, die oft widersprüchlichen Erwartungen von Effizienz und dem eigentlichen sozialen Versorgungsauftrag auszubalancieren, damit Kinder und Senioren sowie die begleitenden Fachkräfte Plätze finden, die ihre Entfaltung und ihr Gesundsein fördern.

In beiden Welten – der ergebnisorientierten Wirtschaft wie dem sozialen Sektor – ist ein tiefes Verständnis für unsere Nervensysteme und Biografien der Schlüssel, um aus dem bloßen Funktionieren zurück in ein lebendiges und gesundes Wirken zu finden.

Traumaintegration als Friedensarbeit

Meine Arbeit verstehe ich auch als Friedensarbeit. Denn aus meiner Sicht beginnt Frieden nicht erst im Außen oder zwischen Staaten, sondern im Umgang mit uns selbst, miteinander und mit den Erfahrungen, die Menschen geprägt haben. 

Trauma-Integration kann dazu beitragen, innere und äußere Spaltung zu verringern, Verbindung wieder möglich zu machen und neue Formen des Miteinanders zu entwickeln – in Familien, Gemeinschaften, Unternehmen und Gesellschaften.

Frieden im Außen beginnt oft mit unserem mutigen Blick auf die ungelösten Konflikte in unserem Inneren.

Wabenstrukturen statt Einzelkämpfertum

Wir brauchen Leitsterne – in uns selbst und in unseren Gesellschaften. Wir brauchen Werte, die wir gemeinsam bereit sind zu leben. Und dies bleibt ein fortlaufender Prozess. Mich interessiert, wie es uns gelingt, nicht länger in innerer und äußerer Spaltung zu leben, sondern in verbindenden „Wabenstrukturen“: stärkend, miteinander und aufeinander bezogen als „Weltgemeinschaft.“ 

Verbunden und begreifend, dass wir Teil eines Ganzen sind – auch als Teil der Natur und nicht als beherrschende, ausbeutende oder zerstörerische „Krönung der Schöpfung“.

Wir dürfen uns als Teil eines atmenden Ganzen begreifen, in dem jede unserer Bewegungen die Struktur des gesamten Netzes berührt.

Und sonst?

Ich forsche und bilde mich kontinuierlich weiter. Denn dies entspricht meiner Neugier, meinem Wunsch zu verstehen und Wandel zu ermöglichen – ebenso wie meinem neurodivergenten Gehirn und meiner Liebe zu Menschen, Tieren, Pflanzen und unserer Erde.

Wenn Du bis hierher gelesen hast, hast Du bereits einige meiner unterschiedlichen Facetten und Werte kennengelernt. Und vielleicht auch gespürt, dass das, was wir wahrnehmen, immer nur Ausschnitte sind – und dass es spannend sein kann, diese in ihrer Komplexität zu betrachten.

Vielleicht ist genau diese Neugier auf das Ganze der Punkt, an dem sich unsere Wege kreuzen.

Kontakt

Schau Dich gerne weiter um und kontaktiere mich, wenn Du ein Anliegen hast – egal wie klein oder groß es erscheinen mag. Ich kann entweder selbst begleiten oder kenne aus meinem Netzwerk Menschen, die passend unterstützen können.

Denn auch als „eierlegende Wollmilchsau“ habe ich Stärken, Schwächen und Grenzen. Ich verstehe mich als eine Wabe innerhalb eines größeren Ganzen, aus der heraus ich Dich, Deine Familie, Dein Team oder Deine Einrichtung begleiten kann.

 

Und genau darin liegt mein besonderer Fokus: Mich als Teil eines Netzwerks zu begreifen – und dich so zu begleiten, dass wir gemeinsam unter die Oberfläche blicken und den Weg von einem abwertenden und verurteilenden hin zu einem selbstfreundlichen Blick finden.

Wenn du spürst, dass es an der Zeit ist, nicht mehr nur über die Oberfläche zu gleiten, sondern gemeinsam mit mir unter die Oberfläche zu blicken, freue ich mich auf unsere Begegnung.