Das erste Lebensjahr

13. April 2021 | Blog

Biografiearbeit – Das erste Lebensjahr
Wie immer lade ich Dich ein, in Dich hineinzufühlen um zu sehen, ob es in Dir Resonanzen zum ersten Lebensjahr gibt. Es können Körpergefühle, Gefühle, Gedanken oder Bilder sein, die sich zeigen.
Was weisst Du über Dein erstes Lebensjahr? Frag wenn es möglich ist, Deine Eltern wie es damals war.
Wie waren die gesellschaftlichen und medizinischen Einstellungen gegenüber Babys und Mütter.
Wurdest Du gestillt? Wenn Ja wie? Nach den damaligen Vorgaben? Je nach Jahrzehnt waren das zwischen 2 und 4 Stunden. Oder wurde nach Bedarf gestillt? Wenn Du ein Flaschenkind warst. Welche Gründe gab es dafür? Medizinische oder Persönliche. Wie lange wurdest Du vollgestellt/Flasche? Ab wann gab es welches Essen. Und wann und wie war das mit dem Abstillen? Wie war Dein Familiäres Umfeld. Musste Deine Mutter arbeiten gehen? Konnte sie zuhause bleiben? Wieland? Wie reagierten Deine Geschwister und wie alt waren sie damals? War Dein Vater viel weg oder kümmerte er sich auch um Dich?
Wie war das zwischen den „Mahlzeiten“? Hattest Du Bauchschmerzen? Warst du ein Spuckkind? Musstest Du oft warten, bis Du versorgt wurdest? Wurdest Du liegen gelassen und nicht beachtet? Oder wurdest Du liebevoll in den Arm genommen, wenn Du Dich bemerkbar gemacht hast. Hast Du viel geweint? Geschrien? Und wie wurde darauf reagiert? Wenn Du weggegeben wurdest, wer hütete Dich dann? War es nur kurz oder länger, oder gar ganz?
Warst Du ein zufriedenes Baby? Ein angepasstes, ein freundliches? Ein griesgrämiges?
Wo hast Du geschlafen? Im Elternbett? Im Beistellbett? Im gleichen Zimmer? In einem anderen Zimmer? Alleine? Was war wenn Du geweint hast? Gab es ein Schlafprogramm?
Im ersten Lebnsjahr passiert soooo viel wie später nicht mehr in unserem Gehirn und Körper. Andauernd verändert sich alles. Vom verschwommen sehen zu vollkommener Sicht. Von flüssiger Nahrungsaufnahme über Breikost zu Festkost. (Auch hier die Frage wie war das?)Vom vollständigen Umsorgt und viel getragen werden(wenn es gut lief für Dich) zu den ersten Malen von Bewegungen in verschiedenen Ausmaßen.
Liegen, Greifen, drehen, sitzen, robben, krabbeln, Bärengang, hochziehen, stehen, und die ersten Schritte gehen. Hast Du daran noch Erinnerungen? Oder was erzählen Deine Eltern zu diesen Ereignissen? Wann fanden sie statt? Gab es Stürze?
Vom undefinierten Ton, zum babbeln und ersten Worten. Wann war das ungefähr?
Und dann noch die ersten Zähne. Wie und wann war das?
Gab es in diesem ersten Jahr längere Trennungen? Krankheiten? Im Aussen besondere Umstände? Krankenhausaufenthalte?
In diesem ersten Jahr sind wir zu anfangs vollkommen auf unsere Umwelt angewiesen gewesen. Und auf deren adäquaten antworten auf unsere Bedürfnisse. Das setzte voraus, dass unsere Bezugsperson(en) auf uns eingehen konnten. Dass sie uns spiegelten. Dass wir feedbackschleifen hatten. Eine lächelnde Mutter, eine freudige Mutter. Eine Mutter die uns die Welt zeigt – Stück für Stück. Eine Mutter die uns Geborgenheit schenkte, Sicherheit, und Vertrauen. In dem Jahr erlernten wir auch unsere Bewegungen und unseren Bewegungsradius kennen. War er groß? Warst Du viel im Laufstall? Konntest Du Deinen Bewegungsdrang ausleben? Wolltest Du das? Oder war Deine Mutter ängstlich? Oder warst Du ängstlich? Wie bist Du auf die Welt zugegangen? Gibt es Erlebnisse von denen Du weisst? Wie wurde darauf reagiert wenn Du Dir weh getan hast?
Wie erging es Deiner Mutter und auch dem Rest der Familie in diesem ersten Jahr?
Nähe und Distanz. Angenommenen sein. Autonomie und Zugehörigkeit und Verbundenheit. Versorgt sein auf allen Ebenen. Neues kennenlernen. Innen und Aussen. Und ganz viele erste Male gab es in diesem ersten Jahr.
Mehr dazu morgen.
Das Wesen der Angst

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in diesem 5. Blogbeitrag der Serie zum Thema Anst, geht es um weiterführende Impulse und Gedanken zu Angst. Angst als Gefühlskraft. Das Wesen der Angst. Und die Frage wozu sie dient und wie sie aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann in der Alternativen, energetischen Medizin. Und weitere Ideen zum Umgang mit der Angst.

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