Wie alles begann

23. November 2020 | Blog

Wie wir als Erwachsene uns verhalten, was wir denken, fühlen, wie wir auf Menschen und Situationen reagieren, welche Überzeugungen wir in uns tragen hat immer mit der Vergangenheit und unserem Erfahrungen und deren Bewertungen zu tun.
Am prägendsten sind die ersten Male in unserem Leben das Leben erfahren haben. Dies bildet unsere unbewusste Blaupause. Unsere ersten neuronalen und biochemischen Prägungen und Abspeicherungen in unserem Körper entstehen in der Schwangerschaft. Unser Körper und unser inplizites Gedächtnis erinnert sich unbewusst daran und reagiert in aktuellen Situationen mit den damaligen erfolgreichen Strategien und auch mit den Emotionen und Körperempfindungen von damals. Diesen tiefen Prägungen können neue Erfahrungen hinzugefügt werden, die zu neuen neuronalen Hirnmetzwerken führen können. Doch welches Netzwerk aktiv wird hängt, davon ab welches Netzwerk häufiger benutzt wurde und heute moeglicherweise bewusst genutzt werden kann.

Wenn Du z. B. Das Gefühl hast, nicht gut genug zu sein, oder Du die Welt häufig als bedrohlich wahrnimmt, oder Du das Gefühl hast nicht willkommen zu sein, oder ohnmächtig und hilflos zu sein, oder Dich als unbedeutend etc. wahr nimmst als ein Mensch der nichts bewegen kann, der keinen Einfluss hat auf ein Geschehen. Usw. Dann ist das das Gefühl und die Bewertung die als Ungeborenen oder als kleines oder größeres Kind in dir entstand aufgrund Deiner Umwelt und deren Wechselwirkung mit Dir.

Wenn Du das weisst, wird Dir klar, welches Veränderungs- und Wachstumspotenzial Du in Dir trägst Dein Leben zu gestalten. Und nun fehlen Dir drei Dinge. Erstens Moeglichkeiten und Methoden die Dich unterstützen dieses „neue“ Erwachsene Ich zu sein und zu erleben, zweitens Menschen die Dich unterstuezen und begleiten auf diesem Weg. Und drittens neue Strategien die Du damals nicht hattest und die Dir nun bisher fehlen anders mit heutigen Situationen umzugehen. Ich gebe Dir mal ein Beispiel aus meinem Leben. In meiner Kindheit gab es sehr viel versch. Formen von Gewalt. Die erste war die Geburt. Mit heften Ein und Übergriffe seitens des Arztes, was sowohl mich als auch meine Mutter beinahe das Leben kostete. Daraus resultierte, mehrere Nahtoderfahrungen unter und nach der Geburt. Ich würde deswegen verlegt, dann direkt ohne Narkose wieder Eingriffe von Aerzten, 2 Monate ohne jeglichen Elternkontakt. Mehr soll an dieser Stelle nicht erzaehlt werden, ausser dass sich in einem Leben die trauamischerlebtrn Situationen nicht weniger würden, sondern sich bis ins junge Erwachsene Alter in versch. Facetten wiederholten. Du siehst, meine Welt war nicht rosig. Daraus entwickelten sich viele Ueberzeugungen, Gefühle, Koerpergefühle, meine Stresstoleranz und vieles mehr.

Meine ersten Bindungserfahrungen mit meiner Mutter, dem Arzt, dem Krankenhauspersonal, danach mit Familie, und mit Menschen der Welt, haben mich zutiefst geprägt auf eine Art die mich damals überleben ließ, doch ohne wirklich jemals zu leben. Und es dauerte sehr, sehr, sehr viele Jahre bis ich als Erwachsene die Moeglichkeiten hatte, dies zu begreifen und noch ein paar Jahre dies im Inneren zu verändern und dauert auch noch an. Und es waren viele lange dunkle Zeiten die ich durchschritten bin, um zu wandeln was ich alleine und zeitweise auch durch interdisziplinäre Kollegenzusammenarbeit auf allen Ebenen für mich wandeln konnte, in der Zeit meiner Ausbildungen. und es brauchte Zeit und passende Menschen bis ich geeignete Werkzeuge entdeckte. Und als ich mit diesen Moeglichkeiten mein Leben mlin meine Hände Händen nahm, bemerkte ich, dass mir und auch den meisten Menschen geeignete Strategien fehlten, um ein unserer innersten Natur als Menschen entsprechendes Leben zu führen.

Das alles brachte mich dazu, zu forschen was das bedeutet sich selbst zu leben, statt entfremdestes Selbst, und in Würdevollen gesunden Strukturen mit mir und gemeinsam in Gemeinschaft zu leben. Mittlerweile sind meine dunklen Zeiten kurz und meine lichten Zeiten die Regel und moechte Dir deshalb Mut zusprechen, wenn Du auch begrenzt durch Erlebnisse in Deiner Vergangenheit in den Lebensfluss zurück oder wie ich überhaupt erst in den Lebensfluss kommen möchtest. Und wenn Du Dich heutzutage ohnmächtig und hilflos fühlst im Weltgeschehen, wisse es ist nur das Baby oder Kind in Dir dass dies glaubt zu sein.

Nimm Dein Leben in die Hände und sei die Veränderung die Du in der Welt haben möchtest. Sie Dich um nachden Menschen die Dir wohlgesonnen sind und dich auf den versch. Ebenen unterstützen können.

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag und danke Dir für Dein Sein und Deine Mutausbrüche. Und ich hoffe, dass wir gemeinsam diese Welt gestalten, zum Wohle Aller und Allem. Wir alle haben es in der Hand wie unsere Welt in den nächsten tausend Jahren dasteht. Und wie wir sie unseren Kindern und Enkeln hinterlassen

Das Wesen der Angst

Das Wesen der Angst

in diesem 5. Blogbeitrag der Serie zum Thema Anst, geht es um weiterführende Impulse und Gedanken zu Angst. Angst als Gefühlskraft. Das Wesen der Angst. Und die Frage wozu sie dient und wie sie aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann in der Alternativen, energetischen Medizin. Und weitere Ideen zum Umgang mit der Angst.

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